Wenn junge Mädchen schwanger werden, haben sie dies in der Regel nicht geplant. Aus irgendeinem Grund hat die Verhütung entweder gar nicht stattgefunden, oder nicht funktioniert und stellt das junge Paar nun mit der Schwangerschaft vor eine große Aufgabe. Die Eltern der beiden Teenies werden in der Regel nicht begeistert von der frohen Botschaft sein. Denn mit einer solchen Nachricht muss gründlich über den weiteren Lebensweg nachgedacht werden. Teenager sind selbst noch nicht ausgereift, wissen oft nicht was sie wollen und was nicht. Viele Mädchen im Alter von 15, 16 oder 17 Jahren finden Babys einfach süß und passen gerne als Babysitter darauf auf. Aber wie es ist, selbst für ein eigenes Kind verantwortlich zu sein? Das können sich noch längst nicht alle vorstellen. Nun sind also viele Gespräche nötig, Beratungen und vor allem Abwägen.

Mit Unterstützung und Hilfe können Teenager Mütter werden

Manchmal kennen sich die jungen Paare noch gar nicht so lange und da sollen sie schon Eltern werden. Oftmals ist es auch ein Ergebnis fürs „erste Mal“ und hinterlässt einen Schock bei den Teenagern und auch bei deren Eltern. Die Zukunftspläne sahen vor kurzem noch ganz anders aus und nun muss man sich damit anfreunden, bald Eltern und Großeltern zu werden.

  • Verschiedene Betreuungsstellen und Projekte begleiten Teenager in der Schwangerschaft und vor allem in der Zeit nach der Geburt.
  • In verschiedenen Projekten wird schwangeren Mädchen hilfreich unter die Arme gegriffen, nicht nur was Beratung und Gespräche angeht.
  • In jeder der Anlaufstellen wartet ein Team Sozialpädagogen und Psychologen auf schwangere Mädchen in Alter zwischen 14 und 20 Jahren. Auf unbürokratische und auf Wunsch auch anonyme Hilfe wird Wert gelegt.
  • Diese Hilfe kostet nichts, auch die Vorsorgeuntersuchungen und die Geburt nicht.

Besonders für die Entscheidungsfindung in den ersten Wochen sind diese Fachkräfte erreichbar. Nicht jedes Mädchen kann sich dazu entschließen, das Baby zur Welt zu bringen. Oder es möchte das Kind nach der Geburt zur Adoption frei geben, durch die Beratungsstellen sind viele Wege möglich. In Wie ist zum Beispiel im Wiener Wilhelminen-Spital ein Babynest, in das man das Baby straffrei abgeben kann.

Wenn das Baby da ist geht Mama wieder in die Schule

Es gibt mehrere Möglichkeiten zur Auswahl, wie man Teenager Mütter betreuen kann. Wenn sie zu Hause wohnen bleiben und mit der Mutter eine Betreuung des Babys vereinbaren konnten, können sie schon bald nach der Geburt wieder in die Schule gehen. Es gibt aber auch Situationen, wo das nicht möglich ist, weil die Mutter selbst berufstätig ist oder der Platz in der Wohnung zu klein für einen weiteren Mitbewohner ist. In einer eigenen Wohnung mit dem Baby zu leben, ist dann manchmal besser, auch wenn der junge Vater nicht mit einzieht. Die Beratungsstellen für Familienplanung oder kirchliche Stellen werden auch Wege aufzeigen, wie das gehen kann. Das kann auch ein Wohnheim sein oder eine ambulante Betreuung in der eigenen Wohnung.

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Dieser Blog beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Teenager und der schwierigen Phase vor dem Erwachsenwerden. Sollten Sie Fragen zu einem bestimmten Beitrag haben, können Sie uns jederzeit unter info@teenager.at kontaktieren.

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